Jahresrückblick 2024

Ich melde mich Mal wieder aus der Versenkung. Mein Blog hat ja mittlerweile schon Staub angesetzt, aber ich hab es einfach nicht geschafft mich eher dafür aufzuraffen.

Natürlich besteht kein Zwang darin, da der Blog ja als Hobby geführt wird, aber irgendwie fand ich es eine schöne Tradition mit dem Jahresrückblick ins neue Jahr zu starten. Das hat diesmal leider nicht ganz so gut geklappt. >w<

Doch damit ist jetzt Schluss. Ich schreibe wieder. Auch wenn ich mich immer noch nicht bereit dafür fühle dieses Jahr in meinen Worten zusammenzufassen.

~*~

Das Jahr fing damit an, dass Muffin einen furchtbaren Unfall hatte. Schon Ende 2023 hatte sie mit einem entzündeten Auge zu kämpfen und ihr chronischer Schnupfen war auch noch da. Dazu war sie leider immer etwas im Untergewicht, obwohl wir uns bemüht hatten sie so gut es ging zu päppeln, aber da hatte ihr hohes Alter wohl auch mit reingespielt.

Ich weiß noch wie ich an dem Tag Muffin aufgefunden hatte. Sie hatte gehumpelt und es hat mich sofort an Lucky erinnert. Denn auch sie mussten wir aufgrund eines Knochenbruchs einschläfern, da die Operation zu gefährlich für das Tier gewesen wäre.

Und obwohl ich wusste, dass es bei Muffin wohl genauso enden würde, hatte ich einen kleinen Hoffnungsschimmer. Er war so minimal, aber ich wollte an diesem Strohhalm festhalten.

Wir hatten vorsorglich alle hohen Gegenstände wie die Wanne und Heuraufe aus dem Gehege entfernt. Was uns sofort auffiel war, dass die drei Kleinen besonders ruhig und rücksichtsvoll an diesem Tag waren. Man merkte einfach, dass Tiere bei so etwas noch feinfühliger reagieren als es Menschen tun. Und natürlich hatten wir für den nächsten Tag einen Tierarzt Termin vereinbart.

Leider hätte ich mitfahren sollen, was ich bis heute bereue. Denn ich war so erschöpft an dem Tag, dass ich ablehnte. Irgendwo war ja da noch dieser kleine Hoffnungsschimmer, dass man Muffins Bein nur schienen müsste. Als dann der Anruf meines Mannes reinkam und mir erklärte, dass sie eingeschläfert wird ist für mich eine Welt zusammengebrochen.

Ich hatte am Küchentisch geweint und gemeint, dass er bei ihr bleiben soll. Natürlich hätte ich noch hinfahren können, aber mir ging es mental so schlecht, dass ich mir das nicht zugetraut hätte.

Also war Muffin mit meinen Mann alleine dort und konnte ihn als Letzten sehen. Er hat sie dann auch mitgenommen, damit sich die Kleinen noch von ihr verabschieden konnten. Und in mir ist etwas in tausend Teile gebrochen. Meine arme, kleine Maus musste ihr Leben lassen. Auch wenn sie zu dem Zeitpunkt schon ihr 11. Lebensjahr erreicht hat, machte es für mich den Abschied nicht weniger schmerzhaft.

Da wir keine Möglichkeit hatten sie zu begraben wurde sie eingeäschert und auf eine Blumenwiese gestreut. Ich hoffe und wünsche mir einfach, dass sie jetzt bei ihrer Schwester ist und wieder mit ihr kuscheln kann.

Es fällt mir echt schwer darüber zu schreiben, denn so richtig abschließen konnte ich damit noch nicht. Sie war einfach so eine unglaublich liebe Ziehmama für die drei Zwergis und zudem eine sehr sanfte Seele. Ich hätte einfach nicht gedacht, dass Muffin ihr drei Jahre später folgen würde. Und schon gar nicht so früh.

Uff… das war harte Kost. Ich wünschte es würde positiv weiter gehen, aber leider wurden mein Mann und ich in diesem Jahr dreimal hintereinander krank. Er wurde von seinen Kollegen angesteckt, wodurch er eine Bronchitis hatte, die ich wiederum von ihm hatte.

So ging das Ganze sehr lange hin- und her und endete damit, dass wir zu zweit dann mit Pikmin anfingen. Eine Spielereihe, die wir schon lange Mal anfangen wollten. Und irgendwie hatte das ganz gut in dem Moment für uns gepasst. Wir haben das dann sogar bis Teil 3 durchgezogen, um dann erst Mal eine längere Pause davon zu nehmen.

Ich wünschte das wärs schon, aber irgendwie war 2024 echt ein herausforderndes Jahr.

Es gab auch seine schönen Momente, doch die schweren und auch anstrengenden Zeiten hatten einen großen Teil des Jahrs vereinnahmt.

Der nächste große Banger war, dass mein Mann endgültig den Kontakt zu seiner Schwester abgebrochen hat. Das Ganze ist eigentlich wegen einer Banalität eskaliert, die im Nachhinein nur gezeigt hat, dass der Abschluss schon viel früher hätte passieren sollen. Und zwar, weil mein Mann an dem Tag keine Zeit hatte seine Nichte zu sitten. Ja, deswegen und nicht wegen einem anderen Grund.

Vor allem geschah diese „Bitte“ aus einem Zwang heraus und nicht aus einer Freiwilligkeit heraus.

Das Ende vom Lied war, dass endlich Mal reinen Tisch gemacht wurde (was irgendwo auch gut war) und obwohl mein Mann mir immer noch leid tut, bin ich einfach froh, dass er sich einfach nicht mehr von ihr für dumm verkaufen lässt. Obwohl das noch nicht das Ende dieses Dramas war. Doch dazu später mehr.


Jetzt kommt endlich ein positiver Punkt. Denn wir konnten endlich die Konsolensicherung für die Kaninchen machen. Zwar tüfteln wir immer noch an dem anderen Schrank rum, wie wir dort am Besten die zwei Plexigläser anbringen, aber mit sehr viel Mühe und Aufwand konnten wir alle Kabel absichern. Was sich auch echt sehen lässt.

Gerade die Schiebewand ist richtig cool und besteht im Grunde genommen nur aus zwei angeschraubten Schienen. An den Plexigläsern haben wir Türgriffe anklebt und an dem unteren Teil des Schranks ist noch ein weiteres, längliches Plexiglas, was die Kleinen davon abhalten soll unter den Schrank zu hoppeln.

Obwohl der linke Schrank noch sehr provisorisch gesichert wird konnten die Kleinen schon bis nach vorne düsen. Und ich bin auch sehr glücklich darüber, dass das Ganze einfach etwas ästhetischer aussieht. Also eine Win-Win Situation für alle. :)

Das Einzige was für mich einen Wehrmutstropfen hat ist, dass das Muffin nicht mehr miterleben konnte. Zwar war sie sowieso nicht mehr so viel am Hoppeln gewesen, aber ich hätte es ihr echt gegönnt das Ganze nochmal mit eigenen Augen zu betrachten. Gerade weil sie, ähnlich wie Lucky, ein sehr aufgewecktes Kaninchen war.

So werden wohl nur noch diese Generationen und die darauf Folgenden etwas davon haben. Na ja, besser spät als nie, würde meine Mutter wohl sagen. ^^

 


Eine weitere gute Nachricht kam ums Eck, als mich eine Autorin angeschrieben hat für ihre Geschichte. Ich bin Testleserin geworden und das zum ersten Mal, was mich unglaublich gefreut hat. Gerade weil die Idee der Geschichte mich auch so schon angesprochen hat.

Zwar konnte ich sie nicht ganz zu Ende lesen, da wir sehr lange Zeit (aus Gründen) eine Pause machen mussten, aber sogar mein Mann konnte etwas mitlesen. Letztendlich warte ich nur noch auf die Veröffentlichung dieser Geschichte, da sie einfach genau in die Kerbe schlägt, die mich interessiert.

Was ich voll vergessen habe zu erzählen ist, dass ich in diesem Jahr auch ein Geburtstagsgeschenk für einen guten Freund gemacht habe. Das Bild hatte ich zwar schon letztes Jahr fertig gestellt, aber ich hab da noch etwas dran rumgebastelt und es ihm schließlich mit einem Brief zugesendet. Was zum Glück auch gut ging, denn der Umschlag hatte ja trotzdem eine lange Reise vor sich.

Wir hatten außerdem endlich eine gute Tierpflegerin für unsere Kaninchen gefunden. Denn dieses Jahr hatte die Nachbarin keine Zeit gehabt, was auch nicht schlimm war, aber wir sind einfach froh sie jetzt immer in guten Händen zu haben. Und das hat auch alles wunderbar geklappt. Ich konnte die Stube absichern (nach Makorus Kabelzerstörung bin ich einfach paranoid geworden ^^“) und zudem sogar zwei Kameras aufbauen, die unsere Fellnasen während der Fahrt zu unseren Eltern beobachten.

Das war auch für die Tierpflegerin überhaupt kein Problem und ich bin froh, dass das mit der Kommunikation und allem so gut funktioniert hat.

Auch dieses Jahr werden wir natürlich wieder auf ihre Hilfe zurückkommen. Den Betrag, den wir dafür zahlen, ist mir das alle Mal wert. Denn mir ist nichts wichtiger als unsere Fellnasen in guten Händen zu wissen.


Jetzt kommt leider wieder ein Part in diesem Jahr, der viele Trigger in mir ausgelöst hat und uns auch beide extrem mitgenommen hat.

Dazu muss ich sagen, dass mein allererstes Kaninchen leider auf diese Weise gehen musste. Sie musste mit gerade einmal zwei Jahren eingeschläfert werden, da sie einen Abszess direkt an der Lunge hatte.

Das hat mein Kindheits-Ich so sehr zerstört, dass ich eine wochenlange Depression gefallen bin. Meine Mutter hat aus Verzweiflung heraus mir angeboten mit meinen Bruder Kaninchenbabys auszusuchen. Und keine Sorge. Den Kleinen ging’s gut und waren kein Lückenfüller. Es war wirklich in dem Moment die einzige Lösung und ich bin froh darüber. Denn danach ging es mir psychisch wirklich besser. So sind dann auch Puschel, Flöckchen, Happy, Blume und Klopfer zusammen gekommen. Jeder der mich kennt wird wissen, dass diese fünf Kaninchen die Protas meines Romans sind. Und diese Kaninchen haben mich auf so viele Arten gerettet, wie es ein Tier nur tun konnte.

(Und ja, ich hab mir den Spruch Mal von Titanic geklaut, aber er stimmt halt auch.)

Doch zurück zur Realität.

Makorus hatte angefangen zu sabbern und das kam mir schon komisch vor. Also sind wir sofort zum Tierarzt gefahren und bekamen prompt die schlechte Nachricht. Er bräuchte eine Zahn Operation, da seine hinteren Zähne nur mit Narkose zu erreichen wären.

Gesagt, getan. Unser Kleiner musste operiert werden und wir hofften natürlich, dass es ihm danach besser ginge.

Am Freitag hat mein Mann ihn nach Hause gefahren. Er war noch total unter Schmerzmittel, weswegen ich den ganzen Abend bei ihm blieb. Außerdem hatte er extrem viel Wasser getrunken und ich war im Grunde genommen an die Couch gebunden. Ins Gehege konnte er erst spät nachts wieder rein und hat dann auch mit Medoly gekuschelt.

Soweit, so gut.

Doch leider mussten wir ihn die nächsten Tage päppeln. Was an sich auch niht so schlimm war, aber der Schreck kam am Sonntag. Er hatte plötzlich eine dicke Backe und ich googlete natürlich sofort was los war. Das was ich gelesen hatte klang alles andere als gut und selbstredend fuhren wir montags gleich wieder zum Tierarzt.

Es war ein Abszess. Genau das was ich befürchtet hatte. Der Tierarzt versuchte natürlich den Abszess zu öffnen und immer wieder den Eiter rauszuspülen. Das ging auf Dauer nicht nur an die Nerven, sondern auch richtig ins Geld. Ich weiß nur, dass ich ihn die 1 ½ Wochen lang dauerhaft gepäppelt, mit Medizin und Schmerzmittel versorgt hatte und mein Mann quasi drei Tage die Woche zum TA gefahren ist.

Stress pur neben dem anfallenden Haushalt und natürlich gab’s ja auch noch unsere Zwergkaninchen. Für mich war es die absolute Hölle, denn ich war nicht nur mental und körperlich angeschlagen, sondern litt auch mit unserem größten und ängstlichsten Kaninchen, was sich so tapfer durchschlug.

Ich weiß nicht wie stolz ich auf Makorus bin, der sich von mir hatte päppeln lassen. Und neben den ganzen Belastungen lernte ich auch einige Skills. Wie z.B. immer ein Handtuch auf die Beine zu legen, damit man nicht selber danach mit Brei vollgeschmiert ist. Oder generell die Haltung um es Makorus und mir so bequem wie möglich zu machen.

Mein Mann meinte auch, dass ich etwas von einer Mutter mit einem Baby hätte. Ganz Unrecht hatte er dabei nicht, denn schließlich hab ich Makorus die Flasche gegeben. Auch wenn diese mit Brei und nicht mit Milch gefüllt war. Und wir waren echt ein gutes Team. Wir drei.

Er, der ständig mit dem Kinderanhänger zum Tierarzt fuhr, aber auch meine Fürsorge um Makorus. Seine Gewichtsab- und zunahme war auch ein Marathon. Denn Mal sah der Abszess besser aus, dann wieder schlechter. Ich war wirklich guter Dinge, aber leider kam der Schlag schon in der darauffolgenden Woche.

Unser Tierarzt verkündete uns, dass ein weiterer Abszess unter dem anderen gewachsen ist und es wirklich düster für unseren Kleinen aussah. Wir machten einen Termin zum Einschläfern am Freitag aus. Dazwischen waren noch zwei Tage. Der Tag, an dem wir es erfuhren und der darauf Folgende, der für uns alles ändern würde.

Wir vergossen an dem Tag viele Tränen, denn es durfte einfach nicht sein, dass Makorus uns jetzt schon losließ. Nicht nachdem wir im selben Jahr schon Muffin gehen lassen mussten.

Doch wir fanden einfach keine Lösung. Da wir nicht mobil waren war es uns unmöglich Makorus bis zur nächsten Großstadt Klinik zu fahren. Ein Taxi konnten wir uns durch die ganzen anfallenden Kosten kaum leisten und auch so sah das Ganze aussichtslos aus. Also blieb uns gar nichts anderes übrig als uns jetzt schon von unseren Kleinen zu verabschieden. 😢💔

Makorus ist einfach mein Baby. 🥺💚

Und als ob das nicht schon Stress genug wäre hatte ich natürlich wieder eine Person, die es wohl unheimlich auf den Wecker ging, dass ich nicht 1-1 ihr Mindset hatte. Denn statt auf den Ratschlag zu hören „Geh immer vom Schlechtesten aus“, hab ich diesen dankend abgelehnt.

Wie konnte ich auch nur eine eigene Persönlichkeit haben?

Der Thread war zwar auch dazu da anderen Ratschläge zu geben, aber das schloss für mich halt nicht mit ein, dass ich diese automatisch annahm. Da kam dann auch eine große Debatte hervor, weil ich da wohl generell einen Nerv getroffen hatte. Allerdings bleibe ich dabei: Ratschläge zu bekommen ist das eine, aber sie anzunehmen etwas anderes. Ich weiß, dass da die Meinungen weit~ auseinander gehen, doch ich bin froh in dem Fall auf den anderen Ratschlag aus einem komplett anderen Forum gehört zu haben.

Denn diese Person kannte sich, im Gegensatz zu der anderen, auch mit Kaninchen aus und hat mir ins Gewissen geredet. Sie hat mir richtig Stress gemacht, dass ich Makorus nicht aufgeben und nach einem gescheiten Kaninchenarzt suchen soll.

Und ganz ehrlich: Diese Person und Makorus Wille diese eine Karotte zu essen, hat bei mir das Ganze zum Rollen gebracht und ich bin beiden SO dankbar. Denn diesen Schubser hatte ich in dem Moment gebraucht.

Ich hatte mich an dem Abend hingesessen und beschlossen, dass ich nach einer alternativen Möglichkeit suche um Makorus OP doch noch umzusetzen. Und tatsächlich wurde ich nach kurzer Zeit fündig. Das war ein Tierarzt, der wohl auch in der Lage war schwerere Operationen durchzuführen. Dafür mussten wir zwar etwas mehr in die Stadt fahren, aber das sollte mit dem Kinderwagen kein Problem sein.

Also war es beschlossene Sache und ich blieb sogar bis 3:30 Uhr auf, um das meinen Mann mitzuteilen. Dieser stimmte zu und machte von seiner Arbeit aus (frühstmöglichst) einen Termin aus. Und wir bekamen tatsächlich noch einen für denselben Tag.

Ich weiß noch wie wir an dem Tag extrem nervös waren. Gedanklich waren wir irgendwo bei: „Selbst wenn es nicht klappt, haben wir es zumindest versucht.” Was uns einen kleinen Hoffnungsschimmer gab.

Und obwohl die Fahrt dort hin etwas anstrengend und stressig war, sollte sie groß belohnt werden. Im Wartezimmer versuchten wir die Zeit abzusetzen und hörten sogar nebenan, wie ebenfalls ein Kaninchen wohl wegen eines Abszesses operiert worden ist. Was wohl auch ein Notfall war.

Als wir dann endlich mit der Tierärztin reden konnten fragte diese erst Mal, warum Makorus denn so wild aussah, denn der Abszess wurde dort immer wieder aufgeschnitten. Das fand sie wohl gar nicht gut. Und sie stimmte auch einer OP zu, obwohl sie eigentlich an dem Freitag schon voll war und am Samstag ihren Urlaub antrat.

Sie hatte also extra nur für Makorus sich diese Zeit genommen, weil sie Tiere so sehr liebte und verneinte es auch deutlich Makorus einzuschläfern. Ich war dieser Frau SO UNGLAUBLICH dankbar, dass ich es nicht in Worte fassen konnte. Mein Mann musste zwar an dem Tag früher von der Arbeit los, da wir Makorus frühstmöglichst an dem Tag hinfahren mussten, aber das war kein Problem.

Und so kam es, dass mein Mann und ich an dem Tag auf heißen Kohlen saßen. Ich mehr als er, weil er relativ optimistisch an das Ganze ranging, aber trotzdem war die Operation nicht ohne. Denn es hatte sich im Nachhinein herausgestellt, dass er sogar DREI ABSZESSE hatte. Einer war sogar ganz nah an seinem Kiefer. Was einfach noch mehr Skill bewies, als sie diese entfernen konnte.

Ich zeige natürlich kein Bild davon, denn Makorus Wange war natürlich komplett aufgeschnitten und musste auch erst Mal verheilen. Wir sollten nur regelmäßig noch den restlichen Eiter ausspülen und ihm eine Salbe geben. Außerdem musste er natürlich noch soweit gepäppelt werden, bis er wieder selber aß.

Und wir fanden heraus, dass er wohl total scharf auf die Kochsalzlösung war. Keine Ahnung warum, aber er ging darauf ab wie manche Katzen auf Katzenminze. Ja, genauso könnt ihr euch das vorstellen. Er hätte das am Liebsten literweise getrunken. ^^

Was den Teil mit dem Ausspülen auch zu einem Kunststück machte, da er immer wieder nach dem Kochsalz gierte. Meine Methode war dann einfach einen kleinen Teil auf die Couch zu tropfen, damit er lange genug abgelenkt war, bis ich fertig war.

Das mit dem Päppeln hielt allerdings auch nicht lange an, denn er hatte nach kurzer Zeit angefangen wieder von alleine zu essen. Was auch ein gutes Zeichen war. Nach ca. sieben bis zehn Tagen Nachbehandlung war Makorus wieder ganz der Alte und nahm auch wieder zu. Man muss bedenken, dass unser Kleiner in der Zeit fast ein Kilo abgenommen hatte. Weswegen ich mittlerweile der Meinung bin, dass ein Fettpolster bei Kaninchen nicht zwingend schlimm ist.

In dem Fall hatte es Makorus Leben gerettet. Ohne diesen Extraspeck hätte er das vielleicht gar nicht mehr überlebt. Also drückt ruhig ein Auge zu wenn eure Kaninchen nicht gertenschlank sind.

Ich will hier auch nicht Übergewicht schön reden, aber etwas mehr Gramm auf den Rippen kann wirklich gut tun bei Kaninchen. :)

Zum Schreiben kam ich letztes Jahr nicht wirklich. Es war nicht so als hätte ich nicht wieder etwas an meiner Goblin Fantasy Geschichte geschrieben, aber irgendwie lag der Fokus letztes Jahr überwiegend beim Zeichnen.

Das merkte ich auch daran, dass ich zum ersten Mal beim Inktober mitmachte. Mit dem Thema Zelda war ich natürlich sofort dabei und ich bin auch stolz darauf, dass ich eigentlich fast jeden Tag etwas gezeichnet hatte. Zwar mit meinen Materialien und jetzt nicht genau nach den Regeln, doch das tat meiner Challenge keinen Abbruch.

Ähnlich wie der NaNoWriMo hat er mich ganz schön gefordert. Und am Ende konnte ich ihn sogar mit zwei vollständigen A4 Bildern abschließen. :)

Könnte mir auch vorstellen irgendwann Mal wieder beim Inktober teilzunehmen.

Der Abschluss meines Inktobers. 🎨

Das schönste Highlight war wohl der Besuch meiner Eltern und das Treffen mit einem guten Freund. Als introvertierte Person ist es für mich sowieso immer wieder eine Herausforderung ein wenig aus meinem persönlichen Space rauszukommen.

Sei es wenn ich meine Eltern in Bayern besuche, aber auch wenn ich jemanden für mehrere Tage bei uns einlade. Zwar haben wir mit dem Freund einen Kompromiss gefunden, dass eine gewisse Tageslänge dann doch to much ist, aber trotzdem war das Treffen schön. Wir konnten diesmal sogar endlich das gewünschte Zelda Monopoly spielen.

Und nebenher haben wir auch noch Alles steht Kopf 2 geschaut.

Was das Treffen mit meinen Eltern anging war ich auch sehr glücklich darüber, dass das mit der Tierpflege so gut geklappt hat. Das hab ich ja vorhin schon erwähnt. Doch als jemand der grundsätzlich sehr stark am Glucken ist bei den Kaninchen, hat mir das einfach ein gewisses Vertrauen gegeben und ich danke auch der Technik von heute, dass das mit den Kameras so gut geklappt hat.

Mein Fazit vom Jahr 2024 ist klar.

Es war ein schönes Jahr mit vielen Tiefs, aber auch Hochs, die das Ganze irgendwie wieder ausglichen. Trotzdem hoffe ich, dass unsere Kaninchen mehr von Krankheiten verschont werden und wir natürlich auch. Wobei ich zumindest sagen kann, dass ich bisher gesund geblieben bin. Mein Mann hat es zwischenzeitlich etwas erwischt, aber angesteckt hab ich mich nicht wirklich.

Ich hab aber auch das Gefühl, dass die neuen Allergietabletten, die ich gegen meine Hausstaub- und Pollenallergie habe, mir dabei helfen nicht ständig so angeschlagen zu sein.

Ansonsten bin ich schon sehr gespannt was das Jahr 2025 so bereit hält. Es sind schon einige Dinge passiert, aber diese würde ich wohl dann in einem anderen Blogeintrag ansprechen. Und ich hoffe, dass es von mir auch zukünftig wieder mehr Blogeinträge gibt.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.

~ LadyCasera 🐇

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